Riehen BS: Wasserrohrbruch löst Evakuation aus – Baukran droht umzustürzen
Ein Wasserrohrbruch hat am Samstag, 25. Juli 2026 die Rudolf Wackernagel-Strasse in Riehen teilweise unterspült und eine Baugrube mit Wasser gefüllt.
Da befürchtet wurde, dass der Baukran auf der betroffenen privaten Baustelle umstürzen könnte, sperrte die Kantonspolizei Basel-Stadt das Gebiet und liess umliegende Wohnhäuser vorsorglich evakuieren. Inzwischen konnte der Kran gesichert und die Sperrzone verkleinert werden.
Am Samstag, 25. Juli 2026 kam es an der Rudolf Wackernagel-Strasse in Riehen auf Höhe der Hausnummer 121 zu einem Wasserrohrbruch. Infolge des Wasseraustritts wurde die Strasse im betroffenen Bereich unterspült. Zudem füllte sich die Baugrube einer dortigen privaten Baustelle mit Wasser.
Auf der Baustelle befindet sich ein Baukran, dessen Untergrund durch den Wasseraustritt beeinträchtigt wurde. Der Kran stand in einem gefährdeten Bereich und musste gesichert werden. Die Kantonspolizei Basel-Stadt sperrte die Rudolf Wackernagel-Strasse und richtete rund um den Baukran vorsorglich eine Sperrzone mit einem Radius von 75 Metern ein. Zum Schutz wurden 27 Anwohnerinnen und Anwohner aus 21 Häusern aus der Gefahrenzone evakuiert.
Um die Sperrzone möglichst rasch zu verkleinern, klappte die zuständige Baufirma den Baukran ein und sicherte ihn. Um 20.30 Uhr konnten die Bewohnerinnen und Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.
Die jetzt kleinere Sperrzone betrifft die Baustelle und einen Teil der Rudolf Wackernagel-Strasse. Die Strasse bleibt auf Höhe der Hausnummer 121 bis auf Weiteres gesperrt und ist nicht durchgängig passierbar. Die Liegenschaften können von beiden Seiten bis zur Sperrzone angefahren werden. Im Anschluss an die Sicherung des Baukrans beginnen die IWB mit den Arbeiten zur Behebung des Wasserrohrbruchs und zur Wiederherstellung der Wasserversorgung.
An dem Einsatz, der gegen 22 Uhr endete, waren die Berufsfeuerwehr, die Sanität und der Zivilschutz der Rettung Basel-Stadt, die Kantonspolizei Basel-Stadt, die Milizfeuerwehr Basel-Stadt, die IWB, das Tiefbauamt, das Amt für Umwelt und Energie, ein Statiker, ein Geologe sowie die Baufirma beteiligt.
Quelle: Kantonspolizei Basel-Stadt
Bildquelle: Kantonspolizei Basel-Stadt