Solothurn: Dritthöchste Kriminalitätsbelastung – Regierung plant rund 100 neue Polizeistellen

Der interkantonale Vergleich ist unmissverständlich!

Mit einer Polizeidichte von aktuell rund 157 Polizistinnen und Polizisten pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt Solothurn unter dem schweizerischen Durchschnitt und im hinteren Drittel der Kantone.

Diese ungünstige Ausgangslage wird durch die vergleichsweise hohe Kriminalitätsbelastung zusätzlich verschärft.



Der „Sicherheitsbericht 26+“ ist der sicherheitspolitische Kompass für die nächsten neun Jahre. Er zeigt klar auf: Die Aufgaben der Polizei Kanton Solothurn wachsen heute schneller als die verfügbaren personellen Ressourcen. Die Kriminalitätsbelastung hat markant zugenommen, Verfahren sind deutlich komplexer geworden.

Hinzu kommen neue Herausforderungen wie Cyber- und Strukturkriminalität.



Gleichzeitig macht der Bericht auch deutlich, dass eine stärkere Polizeipräsenz Wirkung zeigen kann. Sie erhöht das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, kann Straftaten verhindern und dadurch langfristig auch den Aufwand für Strafverfolgungsbehörden reduzieren.

Der Regierungsrat will die Sicherheit im Kanton Solothurn mit zusätzlichen rund 100 Stellen bis im Jahr 2035 nachhaltig verbessern.

Die geplante Korpserhöhung ist verhältnismässig. Damit schliesst der Kanton Solothurn bezüglich Polizeidichte vom viertletzten Platz ins schweizerische Mittel auf.

 

Quelle: Kanton Solothurn
Bildquelle: Kanton Solothurn

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