Basel BS: Trickdiebe bestehlen vor allem ältere Menschen – Polizei warnt vor Schmuck-Masche
Die Kantonspolizei Basel-Stadt warnt derzeit vor einer Masche von Trickbetrügern, die gezielt Schmuck – insbesondere Halsketten – von vorwiegend älteren Personen entwenden.
Die Täter suchen bewusst die körperliche Nähe zu ihren Zielpersonen und nutzen verschiedene Vorwände, um unbemerkt an den Schmuck zu gelangen.
Die Täter sprechen ihre Opfer auf offener Strasse, teilweise auch aus einem Fahrzeug heraus, an und lenken sie mit scheinbar harmlosen Fragen oder Hinweisen ab.
So fragen sie beispielsweise nach dem Weg zum Spital oder warnen vor einem angeblichen Insekt auf der Schulter.
Die Täter geben sich besonders freundlich, bedanken sich überschwänglich oder versuchen, die angesprochenen Personen mit einer Umarmung zu begrüssen. Während des kurzen körperlichen Kontakts greifen sie geschickt nach dem Schmuck und begehen den Diebstahl häufig, ohne dass die Betroffenen diesen sofort bemerken.
Wachsamkeit und eine gesunde Portion Misstrauen können helfen, sich vor solchen und ähnlichen Trickbetrügereien zu schützen. Weitere Hinweise finden sich in der Rubrik Prävention.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Beachtung der folgenden Tipps:
- Distanz wahren: Lassen Sie unbekannte Personen nicht in Ihre körperliche Nähe. Beugen Sie sich nicht in fremde Fahrzeuge.
- Bei ungewöhnlicher Hilfsbereitschaft misstrauisch sein: Seien Sie vorsichtig, wenn fremde Personen Sie oder Ihre Kleidung ungefragt berühren oder Ihnen gegenüber besonders aufdringlich hilfsbereit sind.
- Im öffentlichen Raum aufmerksam bleiben: Trickdiebe nutzen häufig Ablenkung. Bleiben Sie deshalb wachsam, insbesondere in stark frequentierten Bereichen.
- Auf Mitmenschen achten: Wenn Sie beobachten, dass insbesondere ältere Personen auf ungewöhnliche Weise angesprochen oder gar überrumpelt werden, bieten Sie Ihre Hilfe an.
- Verdächtige Situationen melden: Melden Sie verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei über die Notrufnummer 117.
Quelle: Kantonspolizei Basel-Stadt
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Basel-Stadt